Tag 24 27.9.

Wir wollen heute möglichst weit bis nach Dushanbe kommen, ganz wird das wegen der schlechten Straßen nicht klappen. Also stehen wir um 6 Uhr auf, damit wir pünktlich um 7 starten können. Es geht also weiter auf mäßigen Straßen, beim Abzweig in Qualai Khumb wählen wir südliche Route, die ist zwar länger, aber angeblich besser zu befahren. Und tatsächlich, nach einigen Kilometer wird die Straße breit und gut geteert. Das hatten wir lange nicht! Doch auch das Vergnügen bleibt nicht ganz ungetrübt, ein Teil der Straße ist weggespült und nur Notdürftig repariert. Direkt in der Kurve ist ein LKW abgestürzt und ihn und den Fluss 50 Meter tiefer trennen nur ein paar Felsen und Schotter. Während Team No Limit den Fahren noch etwas Wasser gibt, kommt von Scubo der Funkspruch. Anhalten, die Antriebswelle ist wieder herausgefallen. Also halten wir alle und teilen uns auf in Mittagessenkochen und Auto reparieren. Die Grenzgänger haben zum Glück Böcke dabei, so dass wir diesesmal keine Reifen unterlegen müssen.

Nach etwa 1,5h ist sowohl Essen als auch die Reparatur sind erledigt. Etwas dürfen wir die gute Straße noch genießen, dann kommt die Baustelle of Hell. Fiese Steigungen, extrem sandig und staubig, oft einspurig mit LKW Gegenverkehr. Es geht also 50 Kilometer wieder nur langsam vorwärts. Umso weiter wir ins Tal kommen umso wärmer und sandiger wirds, und auch die Straßen werden besser. Noch tanken und in einem Miniladen etwas einkaufen und schon ist eh fast wieder dunkel. Etwas außerhalb von Valas suchen wir uns zusammen mit den Grenzgängern, No Limit und den Panzertape Ladies einen Schlafplatz. Es wird ein Kiesplatz über dem 20 Tajikistan Flaggen wehen und ein alter Mann in einem Container wohnt. Es ist unser letzter Abend on the Road und das Wetter ist warm, so sitzen wir lang zusammen und ratschen.

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