Tag 21 24.9.

Es ist über Nacht nicht ganz so kalt wie befürchtet geworden, 2 Grad über Null sind ganz in Ordnung doch der Wind motiviert nicht gerade zum aufstehen. Domi hat Kopfweh, Scubo Durchfall, Stefan hat Nacken- und Kopfschmerzen. Ole. Felix und Scubo wandern zum See runter um zu baden, Domi macht Bilder davon. Der Rest Frühstückt und richtet die Autos her. Es gilt den etwas versteckten Abzweig vom Pamirhighway zu finden der über eine Piste durch die Berge direkt zur Afghanischen Grenze führt. Diese Route wird sowohl vom Roadbook als auch dem Reiseführer und anderen Reisenden die wir getroffen haben empfohlen. Sie dauert allerdings etwa 2 Tage länger als der direkte Weg. Das geht sich gerade so mit unserer Zeitplanung aus. Die Piste geht löchrig und kurvig durch die Berge. Wir schaffen kaum einen 20er Schnitt. Der Ausblick in die Berge wird immer besser, doch Scubo ist sehr besorgt um unsere Autos. Die Belastung auf dem Umweg ist durch die schlechten Straße deutlich höher, wirkliche Hilfe von aussen ist nicht zu erwarten. Wir werken uns durch die Berge bis Khargush wo wir auf den Pamir River treffen. Dort ist wieder ein Kontrollposten, also wieder Visa und Pässe raus. Diesesmal sogar mit Fahrzeugkontrolle, sogar Domis Tasche wird durchsucht.

Entlang des Flusses geht es weiter durch die Berge, mal ganz nah am Wasser, mal ganz weit Weg wenn der Fluss in einem Canyon verschwindet. Wir entdecken einen verlassenen Wachturm und klettern rauf um ein paar Bilder zu machen. Hier liegen Afghanistan und Tadschikistan ganz nah beieinander. Nach einiger Zeit kommen wir bei Langhar hinunter direkt sn ein riesiges Flussdelta. Beeindruckend. Das Tal wird weit, und wir fahren immer wieder durch kleine Dörfer und Feldern vorbei. Häufig ist die Straße von Pappelalleen gesäumt und die Menschen am Straßenrand winken uns freundlich zu. Ein Stück nach Yamchun suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen im letzten Sonnenlicht (das ist aktuell 18 Uhr) kochen wir uns was zu essen und sind bereits gegen kurz nach 8 im Bett.

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